2014 – Was die Jury dazu sagt…

Der Gewinner des F.R.E.D. wird seit diesem Jahr von einem Automatismus entwickelt, denn wir noch vorstellen werden.

Schöner als reine Zahlen sind allerdings Worte, weshalb wir kurze Begründungen aufgestellt haben, warum welche Veranstaltung gewonnen hat:

All Eyes On Me

Ein überaus spannendes Konzept durch Kameras und Lautsprecherdurchsagen faktisch ohne Spielleitung und NSCs auszukommen, in Kombination mit einem gelungenen Setting in Reality-TV-Manier hat die Jury begeistert. Die Erfahrung, den letzten Moment des Lebens während eines tragischen Verkehrsunfalls, den aufblitzenden letzen Gedanken, spielbar zu machen ist faszinierend und spannend. Sich bei der Umsetzung an Elementen des Nordic-LARPs zu orientieren, war eine hervorragende Idee.

Das Kreuz des Wotan

In einem Edu-LARP, dass den Anspruch hat zukünftigen Lehrern (Studenten auf Lehramt) das LARP als Werkzeug der Wissensvermittlung näher zu bringen und das nur wenige Stunden Dauer umfasste, wurde mit wenigen, dafür stilistisch und dramaturgisch wichtigen Ausstattungen gearbeitet. Hervorzuheben ist mit Sicherheit die Bombe mit Lichtsensor, bunten Drähten und Timer, die zum Spielhöhepunkt entschärft werden musste.

PixelHeld*innen

Kindern und Jugendlichen den Einsatz von Medien wie Computern bzw. Smartphones und deren Einsatz zum Informationsaustausch in Chatrooms und Foren beizubringen, ist in der heutigen Zeit unerlässlich. In einer spannenden Rallye durch die Innenstadt konnten die Schulkinder spielerisch erfahren, wie der richtige Umgang mit persönlichen Daten im Internet geht. Das Aufdecken der realen Personen hinter Chatpseudonymen hat den Kindern einen gewaltigen „Aha-Effekt“ beschert und gewiss auch die Jury überzeugt.

LARP-Basar 3

Die Veranstaltung hatte ein speziell auf Familien und Kinder Ausgerichtetes Rahmenprogramm in Kombination mit dem „Flohmarkt-Angebot“ für die Eltern. Kinder heranzuführen an das Spiel und gleichzeitig Speziell als Zielgruppe Familien mit Kindern zu haben, hat in den Augen der Jury den Preis in dieser Kategorie verdient.
Bestes LARP mit Bildungs- und Weiterbildungskonzept

The Tower of Babel UND Silvanische Wälder 2

Ein multilinguales LARP zum Thema Umgang mit Sprache und Barrieren international zu gestalten, hat die Jury beeindruckt. Zwischen Norwegisch, Englisch und Deutsch zu vermitteln und dabei spielerisch die die Hürden zu überwinden ist ein gelungenes Konzept, das zum Nachahmen anregt.

Die exakt gleiche Anzahl an Wertungspunkte hat die Jury für das Drogenpräventionskonzept Silvanische Wälder 2 vergeben. Das Konzept durch Liverollenspiel ein gesellschaftlich so bedeutsames Thema zu vermitteln und dabei eine Fülle von Lernzielen zu erreichen, hat einen Preis verdient.